Bitcoin als Krisenwährung - BTC-Adoption und Payment sorgen für Rekordhoch

Der Bitcoin Preis steigt weiter und weiter - trotz der Corona-Pandemie befindet sich der BTC Kurs auf Rekordejagd und stellte in den letzten Wochen mehrfach ein neues All-Time-High auf. Adoption im Alltag, Halving, Payment, Bitcoin Wallets: BitBucks erklärt die Gründe für diese Entwicklung und warum Bitcoin zu Recht als neue Krisenwährung bezeichnet wird.
 

Februar 16, 2021


Bitcoin-Kurs in 2020 - Rekordpreise in der Corona-Pandemie

Der Ausbruch des Corona-Virus und der daraus folgenden weltweiten Pandemie erwischte nicht nur Privatpersonen eiskalt, sondern traf auch die Wirtschaft, insbesondere den Finanzmarkt schwer. Auch der Bitcoin-Kurs musste sich erst an die neuen Umstände gewöhnen und wurde Mitte März mit einem Preiseinbruch auf den Jahrestiefstand von 4.339 Euro - knapp 5.000 Euro weniger als einen Monat zuvor - ordentlich durchgerüttelt.   

Deutlich schneller aber als der DAX oder der Dow Jones konnte sich die weltweit bekannteste Kryptowährung auf dem Markt wieder rehabilitieren und bereits im Mai 2020 den Vor-Corona-Kursstand erreichen. Beflügelt wurde der Preis des BTC durch das lang-erwartete Halving, der Tag an dem sich die Belohnung für einen durch Miner geschaffenen Block der Bitcoin-Blockchain halbiert. Dieses alle vier Jahre (genauer alle 210.000 Blöcke) stattfindende Ereignis war schon in der Vergangenheit ein Katalysator für einen steigenden Kurs und sollte sich auch in diesem Jahr - trotz Corona - positiv auf diesen auswirken.

Anders aber als in der Vergangenheit katapultierte sich der Bitcoin-Preis in der zweiten Jahreshälfte in ungeahnte Höhen, die nicht ausschließlich mit dem Halving in Verbindung gebracht werden können. Im Dezember 2020 erreichte Bitcoin erstmals nach drei Jahren wieder das eigene All-Time-High und während viele einen erneuten Kurseinbruch wie um den Jahreswechsel 2018 erwarteten, kletterte der BTC-Preis in der Folge stetig nach oben.  In dieser Woche konnte sogar die magische Grenze von 50.000 US-Dollar (circa 42.000 Euro) geknackt werden. Doch welche Gründe liegen hinter dieser Entwicklung?


Bitcoin-Adoption - Paypal, Mastercard, BitBucks 

Zunächst bleibt festzuhalten, dass die Entwicklung des Bitcoin Kurses im vergangenen Jahr zu der Gesamtentwicklung der Kryptowährung passt. Seit 2009 hat der Bitcoin-Kurs eine jährliche Verdopplung zu verzeichnen. Doch anders als zuletzt haben sich in den vergangenen Monaten gleich mehrere große Player und Unternehmen endlich dazu entschieden, Bitcoin in ihr Portfolio aufzunehmen.

Durch den im Herbst angekündigten Einstieg des Online-Bezahldienstes PayPal, erhalten so unter anderem 26 Millionen Händler weltweit den Zugang zu Bitcoin-Zahlungen - und auch private Nutzer müssen fortan weitaus geringere Hürden überwinden, um in die Kryptowährung zu investieren. Zwar ist Paypal per se keine Bitcoin Wallet wie in etwa BitBucks, dennoch stärkt diese Nachricht die Position digitaler Währungen gegenüber kriselnden Fiat-Währungen wie dem Euro oder dem US-Dollar.

Zudem ziehen weitere große Unternehmen nach, wie zuletzt auch der Kreditkartenanbieter Mastercard und selbst die Europäische Union, wenn auch eher als aus einer eigenen Schutzhaltung heraus, sorgt mit einer strengeren Regulierung von Krypto-Verwahr-Services für die notwendige Aufmerksamkeit für Kryptowährungen.


Bitcoin als Zahlungsmittel - BitBucks und das bessere Geld

Die Bitcoin-Adoption schreitet also weiter voran und lässt den digitalen Coin als Krisenwährung aufleben. BTC ist inzwischen mehr als nur das neue Gold, da es im direkten Vergleich mehr als nur einen Anwendungsfall bietet. Mit Services wie BitBucks lässt sich Bitcoin im Alltag von jedem und jede verwenden. Wer dachte, mit Bitcoin kann man kein Klopapier kaufen oder beim Sushi-Restaurant bezahlen, der wird durch die All-Around Bitcoin-Wallet von BitBucks eines besseren belehrt. 

Durch die positive Kursentwicklung des Bitcoin-Preises wird die Kryptowährung für immer mehr Anbieter interessant. Der Payment-Markt scheint bereit für eine zusätzliche Bezahl-Alternative und auch wir von BitBucks spüren das wachsende Interesse aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und weiteren Unternehmen, Bitcoin zu akzeptieren. BTC bestimmt immer mehr das Tagesgeschehen, was den Bitcoin-Preis weiter stärken wird. Das “bessere” Geld hat sich als Krisenwährung während der Corona-Pandemie bewiesen - Bitcoin ist die Währung des Internets und der Zukunft! 
 

Philipp Peters
Geschrieben von

Philipp Peters

Philipp arbeitet als Online Marketing Manager für BitBucks. Er verfolgt die täglichen Entwicklungen rund um das Thema Kryptowährungen. Für ihn ist eine Sache klar: Bitcoin gehört die Zukunft.

Was ist Bitcoin?

Braucht man Banken, um Bitcoins zu benutzen?

Nein. Bitcoin ist ein Geld-Protokoll für das Internet. Man kann es ebenso benutzen, wie man eine Webseite aufruft. Zugang erhält man durch eine Wallet-Software, die in verschiedenen Ausführungen kostenlos verfügbar ist, oder indem man sich mit einem Node direkt verbindet.

Ist der Bitcoinkurs nicht viel zu schwankend und somit ein Risiko für mich als Händler?

Verkauft man seine Bitcoin noch am selben Tag zum Tagesendkurs, so spielt die Volatilität des Bitcoin-Kurses kaum eine Rolle für den Händler. Zudem ist durch das anstehende Halving und dem deflationären Charakter von Bitcoin zu erwarten, dass sich der Kurs ohnehin mit der Zeit stabilisieren wird.

Warum Bitcoin anstatt einer anderer virtueller Währungen?

Es gibt 1.000 virtuelle Währungen, und keine leistet nennenswert etwas, das Bitcoin nicht kann. Bitcoin ist der Titel der Geldrevolution, die Marke der virtuellen Währungen, diejenige, die am bekanntesten und am weitesten akzeptiert ist. Warum sollte man auf diesem Weg mit einer anderen Währung von vorne anfangen?

Warum ist Bitcoin so revolutionär?

Bitcoin ist inflationsresistent, privat, autonom, erlaubnisfrei, zensurresistent und wahrhaft international. Es gibt weder eine Zentralbank, die Geld durch Inflation entwertet, noch Banken oder andere Mittelsmänner, welche zwischen Sender und Empfänger einer Überweisung stehen. Bitcoin-Transaktionen kennen keine Grenzen. Mit dem privaten Schlüssel besitzt man Bitcoins vollständig, mit einer Passphrase kann man sie sogar im Kopf speichern.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist eine virtuelle Währung, auch Kryptowährung genannt. Sie wurde 2009 entwickelt und ist seitdem rasant gewachsen. Sie wird in fast jedem Land der Welt akzeptiert; in ihr werden am Tag mehr als 500 Millionen Dollar überwiesen. Ihren Usern verleiht sie eine beispiellose monetäre Autonomie.

Was ist das Lightning Netzwerk?

Das Lightning-Netzwerk ist ein sogenanntes „offchain“-Netzwerk. Es transportiert Bitcoins nicht auf der Blockchain, sondern durch sogenannte „Payment Channels“. Dies erhöht die Privatsphäre von Transaktionen und die Skalierbarkeit des Systems, beeinträchtigt aber bislang noch den Komfort und die Sicherheit des Nutzers erheblich.
Eine Alternative zum Lightning-Netzwerk sind treuhänderische Wallets wie BitBuckes, die Transaktionen für User im eigenen System ausführen. Dies ist zwar weniger autonom als Lightning, erzielt aber denselben Effekt hinsichtlich der Skalierbarkeit und lässt sich besser in eine komfortable Benutzeroberfläche integrieren.

Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin und PayPal?

PayPal ist ein geschlossenes System. Das Geld, das sich dort bewegt, bleibt im System PayPal. Die Verfügung darüber ist nur über die Software von PayPal möglich. Bitcoin dagegen ist ein offenes System. Die User können direkt, ohne Mittelsmann, Geld überweisen. Zugleich ermöglicht dies, dass es einen Markt von Mittelsmännern gibt, die den Usern ein Interface für Bitcoin bieten und etwa wie BitBucks das Bezahlen komfortabler und günstiger machen.

Was ist eine BTC Adresse?

Bitcoins werden an Adressen gesendet. Eine Adresse ist eine etwa 35-stellige Zeichenkombination. Sie hat eine ähnliche Funktion wie die IBAN-Nummer bei Banküberweisungen: Man kann Geld an sie übertragen, indem man sie in einem Feld im Überweisungsformular eingibt. Anders als bei IBAN-Nummern kann deine Wallet jedoch eine fast unendliche Anzahl an Adressen bilden.

Was sind ‚Coins‘?

In der Bitcoin-Terminologie sind Bitcoins nicht auf Adressen, sondern als UTXO – ein „unspent output“ gespeichert. Der UTXO wird auch schlicht „Coin“ genannt, weil er genau das repräsentiert: Eine Münze einer bestimmten Anzahl von Bitcoins. Solche Coins können nur als ganzes ausgegeben werden. Sind sie größer als die zu sendende Summe, fließt der Restbetrag als Wechselgeld auf deineWallet zurück.

Wem gehört Bitcoin?

Bitcoin ist im Grunde eine Open-Source-Software. Das bedeutet, dass sie niemandem und damit allen gehört. Niemand kann einen Zaun um Bitcoin bauen - jeder hat Zugang.

Wer kann Bitcoin benutzen?

Jeder, der Zugang zum Internet hat. Jeder ist mit Bitcoin gleichgestellt; das Netzwerk benötigt keine Erlaubnis. Alter, Geschlecht, Religion, sozialer Status, Herkunft - Bitcoin erkennt diese Kategorien nicht an.

Wie kann ich Bitcoins kaufen?

In der Regel bei digitalen Börsen oder Wechselstuben. Diese gibt es für so gut wie jedes Land. In der Regel prüfen sie die Identität ihrer Kunden durch ein Videoverfahren. Bitcoins kann man dort per Banküberweisung erwerben, zum Teil auch durch andere Zahlungsverfahren wie Kreditkarten, PayPal und andere. Nach dem Kauf können User die erworbenen Coins in ihrer Bitcoin Wallet verwahren.

In vielen Ländern sind auch Plattformen für den direkten Handel zwischen Privatpersonen gut frequentiert. Oft gibt es auch Automaten, bei denen man Bitcoins kaufen kann, teilweise werden sie als Gutscheinkarten in Kiosken angeboten.

Eine Alternative zum Kauf von Bitcoins ist die Akzeptanz. Du kannst für Güter oder Dienstleistungen, die du anbietest, auch Bitcoins annehmen. Für Arbeitnehmer oder Freiberufler gibt es zudem in einigen Ländern die Möglichkeit, einen Teil der Gehalts- bzw. Honorarzahlung in Bitcoins zu konvertieren.

Wie schützt Bitcoin vor Inflation?

Während bei Fiat-Geld die Zentralbanken die Geldmenge steuern können, wird sie bei Bitcoin durch einen Algorithmus bestimmt. Die Miner sind gezwungen die im Protokoll bestimmte Menge an Bitcoins zu schürfen. Die umlaufende Menge Bitcoins kann in der Gegenwart von jedem geprüft und für die Zukunft prognostiziert werden. Derzeit gibt es mehr als 17,5 Millionen Bitcoins, die Schöpfung neuer Coins halbiert sich alle vier Jahre. Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoin geben.

Wie versende ich Bitcoins?

Ganz einfach: Du kopierst die Adresse des Empfängers in ein Feld, gibst den Betrag an, und klickst auf „Senden“. In den meisten Wallets kannst du den Betrag in deiner lokalen Währung angeben, weshalb das Umrechnen entfällt. Oft werden auch Zahlungsaufforderungen oder das Payment-Protokoll benutzt. In diesen ist der Betrag bereits enthalten. Du kannst sie entweder per Klick aktivieren oder in das Sende-Feld kopieren. Mobile Wallets scannen Transaktionsaufforderungen ein. In diesem Fall musst du die Transaktion nur bestätigen. Mit Bitcoin Wallets wie BitBucks kann man sogar mit BTC bezahlen, indem man den QR-Code des Empfängers scannt.