Bitcoin Inflation Save

Bitcoin schützt vor Inflation

Jede staatliche Währung verliert im Lauf der Zeit an Wert, weil die Geldmenge unkontrolliert wächst. Bei Bitcoin dagegen definiert ein Algorithmus, wie viele Geldeinheiten es gibt. Das macht die digitale Währung zu einer Vorsorge gegen Inflation.

Juni 04, 2019
Sicherheit, Vorteile

Wusstest du, dass alle staatlichen Währungen im Lauf der Zeit den größten Teil ihres Wertes verloren haben? Euro, Dollar und Pfund waren früher viel viel mehr wert als heute. Das zeigt der Vergleich mit Gold.
 

Grafik: Goldpreis 1914-2019
Grafik: Goldpreis 1900-2010 
 

Bei anderen Währungen wie der türkischen Lira oder dem russischen Rubel ist es noch offensichtlicher. Und beim venezolanischen Bolivar muss man die Geldscheine mittlerweile mit einer Schubkarre transportieren, um einen Kaffee zu kaufen. Für diejenigen, die keine Aktien, Immobilien oder Edelmetalle kaufen, ist das ziemlich unangenehm: Das Geld, das man sich verdient, schmilzt geradezu dahin. Ist das nicht unfair?

Aber auch in Europa oder den USA ist das ärgerlich. Das Geld, das man vor einigen Jahren auf dem Bankkonto gespeichert hat, hat an Kaufkraft verloren; und wenn man es versäumt, bei seinem Chef jedes Jahr eine Gehaltserhöhung durchzudrücken, verdient man jedes Jahr ein Stückchen weniger.

Mit Bitcoin passiert all das nicht. Die Kryptowährung ist so gebaut, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Coins geben wird – nämlich 21 Millionen. Diese Menge wird im Lauf der Zeit ausgeschüttet, der Betrag, den die Miner in Umlauf bringen, nimmt alle paar Jahre ab. Derzeit existieren etwa 16,5 Millionen Bitcoin. Da die Schöpfung neuer Coins mathematisch reguliert ist, weiß man jederzeit, wie viele Coins es in der Zukunft geben wird.

Wäre das nicht toll – ein Geld für die ganze Welt, das auch noch stabil ist? Ein Geld, in dem die Leute dieser Welt ihre Werte speichern können, ohne Angst zu haben, dass es wertlos wird? Mit Bitcoin gibt es genau das.

Manche Leute fragen, woher man so sicher sein kann, dass Bitcoin nicht einmal doch mehr als 21 Millionen Einheiten haben wird. Die Antwort ist recht kompliziert. Sie läuft am Ende darauf hinaus, dass Bitcoin ein dezentrales System ist. Wenn die Miner – sie erzeugen die neuen Coins – den Algorithmus ändern, sind sie ganz einfach nicht länger ein Teil des Netzwerks.

Andere Leute bemängeln, dass ein Geld, das nicht inflationär ist, die Wirtschaft stört. Ungefähr zwei Prozent, heißt es, soll eine gesunde Inflation betragen. Wenn sie darunter liegt, gibt keiner mehr das Geld aus, sondern hortet es nur noch. Wir sind keine Experten, meinen aber, dass das Unsinn ist. Warum sollte man ein Geld nicht mehr benutzen, nur weil es seinen Wert behält? Und falls – wäre es nicht besser, man würde auf zu viel Konsum verzichten, wenn man sich Dinge nur kauft, weil das Geld verfällt?

Für diejenigen, die nicht wollen, dass das Geld an Wert verliert, sondern gerne ihr Einkommen damit sparen wollen, dürfte das egal sein. Für sie ist Bitcoin ein gutes Instrument, um Werte zu speichern.

Benny Christmann
Geschrieben von

Benny Christmann

Benny kam bereits 2014 in Kontakt mit Bitcoin. Er ist ein Anhänger von Dezentralisierung und gesundem Geld. Benny glaubt dass Bitcoin das digitale Geld des Internet ist und er ist Verfechter eines demokratischen Geldsytems.

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